Insel Lesbos, Griechenland

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GRIECHENLAND ANZUBIETEN HAT...

Geschichte und Kultur der Insel Lesbos
Das oestliche Mittelmeer war eins der ersten Basisstation der Menschheit. Nicht nur der moderne Mann (Homo sapiens sapiens) sondern auch sein Vorgaenger der Neanderthaler (Homo sapiens neanderthalenis) und der Homo Erectus hat sich frueh auf den Kuesten, den Inseln und den inlaendischen Regionen sesshaft gemacht.
Zur letzten Phase der neolithischen Aera (bis zu ungefaehr 2000 v.Ch.) wurde der oestliche Mittelmeerbereich, im Vergleich zur allgemeinen Bevoelkerung in der Zeit, durch die blutsverwandten Bewohner dicht bevoelkert. Sie koennen als "Mediterraneans" beschrieben werden und sollten als die wahren eingeborenen Einwohner dieser Gegend betrachtet werden.

Die Staedte in Lesbos, gross und klein, werden bis zur jetzigen Zeit entdeckt. Die aeltesten Ruinen gehen bis zum Jahre 3200-3100 v.Ch. zurueck. In Thermi, welches von W. Lamb systematisch ausgegraben worden ist, wurden fuenf Staedte, eine ueber der anderen, entdeckt. Sie stellen den Zeitabschnitt von 3200 bis 2400 v.Ch. dar. Die ersten drei entsprechen Troya I und die anderen zwei Troya II. Nur in den meist neuen Ebenen wurden Spuren der Festung gefunden. Sie wurden moeglicherweise ausserhalb von den Menschen aus zentral Asien gebaut, welche begonnen haben eine Drohung darzustellen waehrend sie sich den Kuesten und den nahe gelegenen Inseln naeherten. 

Roman Aquaduct

Die folgenden tausend Jahre koennten als das Finstere Alter benannt werden, weil fuer dieses Zeitalter kein archaeologischer Beweis beleuchtet wurde und auch gibt es nicht mal irgendwelche Literatur Hinweise dafuer. Es sollte vermerkt werden, dass die Ausgrabungen in Lesbos immer noch in ihren fruehen Stadien sind: die Zukunft kann vermutlich noch einige Ueberraschungen mitbringen. Dennoch koennen wir sicher annehmen, dass waehrend dieser Zeit das Leben der Inselbewohner keine profunde Aenderung bis ca. 1400 v.Ch. durchmachte, wenn Griechen von Mycenae (Mikines) ueber Lesbos und das benachbarte Kleinasien anzeichen machen. Das war die Zeit des Krieges der Trojaner und die Pluenderung von Troya, welches den Anfang des Falles der grossen Nation der Trojaner kennzeichnete. Es wuerde der Anschein erwecken, dass, wie auch immer, die Myceneaner entweder nicht konnten oder nicht dauerhaft ansiedeln wollten.

Die Legende besagt, dass Argives durch Xanthus gefuehrt wurde, der auf der Insel sich niedersetzte, gefolgt von Achaeans aus Olenus in Achaia (Achaea), gefuehrt von Macares. Aber trotz der Einfluesse, fuehren die Neulinge durch die aelteren Einwohner die Traditionen ihrer Kultur bis zur geometrischen Periode fort. Spaeter, die aeolischen Griechen kamen in Lesbos an und gruendeten Kolonien auf den Inseln und gegenueber auf den Kuesten von Kleinasien; benannt wurde dieser Bereich Aeolia. Wir koennen nicht genau feststellen, wann dieser Zufluss auftrat, aber durch die Beurteilung der Legenden und von den allgemeineren Entwicklungen dieser Epoche, muessten die Aeolianer ungefaehr 800 Jahre v.Ch. aus Thessaly gekommen sein. 

Halinados

Entsprechend einem Mythus war der erste aeolische Koenig von der Insel Lesbos, Sohn von Lapithes, Koenig von Thessaly und Enkel von Aeolus. Er segelte zur Insel mit seiner Familie von Thessaly und heiratete Mithymna, die Tochter des lokalen Koenigs Macares, der wohl als Nachkomme des Achaeans gewesen zu sein schien. Von dieser Zeit an wurde die Insel, wobei zuvor kein Name bekannt war, Lesbos in ihrer Ehre benannt.
Wenn dieser Mythus auf tatsaechlichen Faellen basiert, wuerde es zeigen, dass die Aeolianer von Lesbos und die benachbarten Aeolianer aus Thessaly sind. Diese Ansicht wird begruendet mit der Aehnlichkeit der aeolischen und thessalischen Dialekte in jener Zeit. Den Mythus tiefgehender studierend, kommen Gelehrte zur Zusammenfassung, dass die Aeolianer sich vermutlich friedlich in Lesbos nieder gesetzt haben und ihre Zivilisation eher fortschrittlich war, als die in der Zeit von den Hellenised der lokalen Bewohner. So wurde Lesbos von dieser Zeit an, als aeolische griechische Insel betrachtet und ihre vorhergehende Geschichte wurde vergessen. Die Aeolianer auf Lesbos waren in Wirklichkeit so voller Macht, dass sie fuer eine lange Zeit die anderen aeolischen Staedte und Regionen von Kleinasien kontrollierten, bis zu Dardanelles.

Am Anfang der aeolischen Periode gab es sechs Staedte in Lesbos, die vollkommen von den Koenigen regiert wurden. Waehrend des 7. Jahrhunderts v.Ch. wurden die Koenige schrittweise ausgetrieben und ersetzt durch Oligarchien oder Tyrants. Im 5. Jahrhundert v.Ch. wurde die Stadt von Arisbe (Arisvi) von den Mithymnianer zerstoert und verringerte die Zahl der Staedten auf fuenf: Mytilene, im Gebiet der modernen Stadt des gleichen Namens, Mithymna, im Gebiet des modernen Molivos, Antissa an der Kueste, noerdlich von dem modernen Antissa, Eressus am Ufer von dem modernen Eressos und Pyrrha an der tiefsten Nische der Bucht von Kalloni. 

Im Jahre 570 v.Ch. nahmen die Inselbewohner an der Gruendung von Naucrate teil, die griechische Kolonie in Aegypten. Kurz danach, wurde Lesbos sehr stark, dass der Machtvolle Croesus, Koenig eines betraechtlichen Reichs, einen Vertrag mit seinen Einwohnern unterzeichnete, die er fuer seine Gleichgestellten betrachtete, obgleich er die anderen Griechen in Kleinasien unterjochte. Zur ungefaehr gleicher Zeit haben sich die Einwohner von Lesbos mit dem Milesianer gegen den Tyrann Polycrates von Samos verbunden. Aber Polycrates besiegte sie und zwang sie, einen Burggraben um seine Stadt zu graben. Schliesslich zwang der persische Koenig Cyrus die Inselbewohner, einen Vertrag zu unterzeichnen, mit der Einverstaendnis, ihm Steuern zu zahlen und ihm Truppen zu schicken, um ihm in seinem Feldzug zu helfen. 

Molivos

Am Ende des gleichen Jahrhunderts, nachdem Betrachten aller Staedte von Kleinasien, welche unter der persische Herrschaft stehen, haben die Inselbewohner ohne einen Kampf kapitulierten. Die Perser, wie in der Art aller Eroberer, fuhren fort, um einen Freund von ihnen, Coes von Exandrus als Tyrann von Lesbos zu ernennen. Als die Aufruhr der griechischen Staedte im Jahre 499 v.Ch. ausbrach, konnten die Inselbewohner von Lesbos nicht gleichgueltig bleiben. Sie haben sich gegen Coes erhoben, sie toeteten ihn und zogen als Mithilfe der Rebellen mit 70 Schiffen los. Jedoch in der Schlacht von Lade im Jahre 494 v.Ch., waren die Perser siegreich und die Einwohner von Lesbos, wie auch der Rest der Griechen in Kleinasien, wurden vollstaendig zu den Eroberern unterjocht. So began Xerxes seinen Feldzug gegen die Griechen auf der griechischen Halbinsel. Die Inselbewohner kaempften auf seiner Seite mit 60 Geschaeften, jedoch erst spaeter nachdem die Perser in der Schlacht von Mycale besiegt wurden. Lesbos ging ueber zur Seite der Athenians und nahm an einem Buendnis mit ihnen im Jahre 477 v.Ch. teil. 
Dieses Buendnis dauerte bis 440 v.Ch. als sich die Samianer gegen Athen auflehnten, welche in vielen Weisen haeufiger tyrannisch belegt wurde als Persien; die Leute von Lesbos beklagten sich bald. Die Athener waren in der Lage, es noch einmal zu ueberwaeltigen, aber waehrend des vierten Jahres des peloponnesianischen Krieges, stieg die vollstaendige Insel auf, mit der alleinigen Ausnahme der Stadt von Mithymna, die zu den Athenern loyal blieb und schliesslich den Sieg fuer die restlichen Staedte organisierte. Im Jahre 405 v.Ch. eroberte Lysander der Spartaer, alle Staedte von Lesbos. 392 v.Ch. erlangte Athen sie wieder und im Jahre 387 v.Ch. gewann die Insel ihre Autonomie durch den Antalcideianischen Frieden wieder. Im Jahre 369 v.Ch. meldete Lesbos die zweite Athenische Liga an, aber fiel zu den Persern wieder in 357 v.Ch; sie legten wieder ihre Freunde in die Positionen der Macht. 

Wenn Alexander der Grosse anfing Kleinasien zu erobern, verloren die Lesbianer keine Zeit um sich mit ihm nach seinem Sieg am Granicus Fluss zu verbinden. Es war ein Memnon von Rhodos welcher dazu fuehrte, dass sie sich den Persern noch einmal unterworfen haben, unter stark beanspruchten Bedingungen. Die Perser wurden bald von Alexanders General Aegelogus raus geschmissen und so blieb die Insel unter Macedonischer Herrschaft bis zum Jahre 167 v.Ch., das Datum der ersten roemischen Invasion. Die Roemer setzten sich dauerhaft nieder auf der Insel im Jahre 88 v.Ch. Zu dieser Zeit war Lesbos verbuendet mit Mithridates, ein Feind des Roemers. Das war weswegen sie sich ohne Widerstand getroffen haben, als sie die Insel beschlagnahmten und der Roemer Mytilene demolierte. Es ist die Stadt des Anfuehrers und wurde seit dem als Hauptstadt der Insel bezeichnet. Pompei bewilligte der Insel ein Ausmass an Autonomie, welches gehalten wurde bis zum Jahre 70 n.Ch., in der Zeit des Kaisers Vespasian. Spaeter gab Hadrian den Leuten von Lesbos ihre Privilegien wieder. Die Insel fuhr fort und wuchs in das erste Jahrhundert der christlichen Aera hinein, bezeugt durch die 57 fruehen christlichen Basilicaner, deren Ruinen sogar bis jetzt ncoh ausgegraben werden. 

Das ruhige Leben der Inselbewohner ging zu Ende, als es gerade so aussah das Lesbos unangreifbar ist. Auch war es ein Teil des byzantinischen Reiches. Im Jahre 769 wurde es von den Sklaven angegriffen, im Jahre 821, 881 und 1055 durch die Saracener, durch die Venetianer im Jahre 1128 und im 13. Jahrhundert durch die katalanischen Piraten. Im Jahre 1204 wurde Lesbos besetzt und Baudouin I vorgestellt. Von ihm wurde es zu dem byzantinischen Kaiser Ioannis III Doukas-Vatatzis im Jahre 1224 gefuehrt und im Jahre 1261 wurde es wieder zu einer byzantinischen Provinz. Das war als der erste Genoese in Lesbos sich nieder setzte, mit einem speziellen Vertrag, der ihnen bestimmte kommerzielle Privilegien bewilligte. Im Jahre 1335 ueberliess Ioannis Paleologus der V Lesbos dem Genoese Francisco Gateluzo, der sein Schwager zu sein schien. Der Gateluzzi Staat wurde Schritt fuer Schritt von den Tuerken gebrochen, welche auch Lesbos im Jahre 1462 gefangen nahmen. Die Insel gewann ihre Freiheit erst im Jahre 1912 wieder.